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News

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2016/I

Neuentdeckung bei der 20 Pf- Sonderbriefmarke Leipziger Messe 1955 (MiNr. 480)

 

Abbildung der Vorderseite der Neuentdeckung

 

Die DDR- Philatelie ist nach wie vor für Neuentdeckungen gut, besonders auch im Bereich der Wasserzeichentypen. Nachdem als letzte Neuentdeckung auf diesem Gebiet im Club- Journal die MiNr. 771 mit Wz. 3 Y vorgestellt werden konnte, diese Neuentdeckung sogar im linken unteren Eckrandstück mit Druckvermerk, ist es jetzt die 20 Pf- Wertstufe zur Leipziger Herbstmesse 1955 mit Wz. 2 XI, die als Prüfvorlage vorlag. Im MICHEL Deutschland- Spezial ist bis jetzt diese Briefmarke nur mit Wz. 2 XII gelistet. Die Eckabstempelung lautet ……DORF (ERZGEBIRGE) …55….. Trotz intensiver Bemühungen konnte der Stempelort noch nicht ermittelt werden. Die Stempelmerkmale weisen aber stark auf Bedarfsabstempelung hin. Eine Aufnahme in den MICHEL Deutschland- Spezial wird beantragt.

 

Neuentdeckungen bei der Dauerserie Walter Ulbricht

Die Freimarkenserie Walter Ulbricht ist im MICHEL- Spezial sehr umfangreich und stark spezialisiert katalogisiert. Besonders auch im Bereich der Typen. Wer sich mit dieser Materie intensiver auseinander setzt, der stellt fest, dass bestimmte Typenpaare bisher nicht katalogisiert sind. Entweder gibt es sie nicht oder sind nur auf Archivbogen im Archiv in Bonn zu finden. Katalogisiert wird nur frei verfügbares Sammelgut. Von solch einem Fall wird hier berichtet. Es handelt sich um die 10 Pf- Wertstufe (MiNr. 846) in einem senkrechten Typenpaar mit Oberrand (OR). Als Typenpaar ist bisher im MICHEL Deutschland- Spezial nur die Variante 846 Xy OR S I3/II gelistet. Nunmehr liegt das Typenpaar in der Variante Xy OR S II/I3 in postfrischer Erhaltung vor.

 

2a und 2b: Vorder- und Rückseite der Neuentdeckung MiNr. 846 OR S II/I3 **

 

Zudem ist es ein senkrechtes Typenpaar aus der linken oberen Bogenecke. Nach Auskunft des Einlieferers der Prüfvorlage wurde das senkrechte Eckrandpaar aus einem Schalterbogen getrennt. Das schmerzt, denn es kann sein, dass der einzige frei verfügbare Schalterbogen nicht mehr komplett existiert. Eine Aufnahme in den MICHEL Deutschland- Spezial wird beantragt.

 

Bei den im MICHEL Deutschland- Spezial gelisteten Typenpaaren mit Bogenoberrand sind etliche „weiße Flecke“ in der gestempelten Erhaltung. Schlichtweg bis heute nicht nachgewiesen. Das hat seinen Grund darin, dass die Typensammler in der Zeit der Gültigkeit dieser Freimarkenserie diese postfrisch sammelten. Gestempelte Typenpaare sind daher vielfach bis heute unbekannt. Ganz zu schweigen von Bedarfsverwendungen auf Brief. Eine dieser Lücken im MICHEL Deutschland kann nunmehr geschlossen werden. Es handelt sich um das Typenpaar MiNr. 846 Xx OR3 S II/I.

 

Vorder- und Rückseite des gestempelten Typenpaares

 

Dieses Typenpaar lag schon Rehfeld wie die rückseitigen Signaturen beweisen vor. Die Entwertung ist 27 SCHWERIN BFA 24.1.71.-14. BFA steht für Bezirks- Fernmelde- Amt. Eine Aufnahme in den MICHEL Deutschland- Spezial wird beantragt.

 

Neue Aufdruckabart entdeckt bei der Dauerserie Fünfjahrplan

Bei der Dauerserie Fünfjahrplan mit neuem Wertaufdruck (MiNr. 435 bis 442) kann eine neue Aufdruckabart gemeldet werden. Es betrifft die MiNr. 439 c, also den Nachdruck, den es nur mit gedruckten Stempeln gibt. Die „0“ der Wertangabe „20“ ist rechts unten abgeschliffen.

 

Abbildung eines waagerechten Eckrandpaares unten rechts

 

Die abgeschliffene Null ist auf dem Bogenfeld 99 zu finden und zudem recht ausgeprägt. Die Katalogisierung im MICHEL Deutschland- Spezial wird vermutlich MiNr. 439 c XI ND I lauten.

 

Neuentdeckungen beim Zentralen Kurierdienst (ZKD)

Wenn beim ZKD – bei der Eröffnung am 10. Oktober 1955 noch Verwaltungspost A genannt - über Neuentdeckungen berichtet werden konnte, war es meistens die 70 Pf- Wertstufe mit dem Aufdruck von Kontrollzahlen (MiNr. 13) und die MiNr. 16 bis 31 in postfrischer Erhaltung. Jetzt kann eine Neuentdeckung aus der Ziffernserie (MiNr. 1 bis 5) vorgestellt werden und Neuentdeckung aus MiNr. 16 bis 31.

 

Ein Blick in den aktuellen MICHEL Deutschland- Spezial 2015 sagt uns, dass es bei den Wertstufen zu 5, 10 und 20 Pf jeweils die Wasserzeichenvarianten XI (senkrechte Papierstruktur) und XII (waagerechte Papierstruktur) gibt. Die 40 und 70 Pf- Wertstufe jeweils nur in der Wasserzeichenvariante XI. Nunmehr kann gemeldet werden, dass es auch die 40 Pf- Wertstufe in XII gibt. Zwei Marken, gestempelt in unterschiedlichen Orten, konnten bisher geprüft und damit bestätigt werden.

 

5a und 5b Die Vorderseiten der beiden Marken in XII gestempelt

 

Die Entwertung erfolgte mit dem ZKD- Stempel EISENACH 2 g 02.8.56 und dem Sonderstempel BAD DÜBEN (MULDE) Heilbad – 1000 Jähr. Burg …4.56.-16. Bis heute ist ungeklärt, ob Sonderstempel überhaupt im ZKD eingesetzt werden sollten. Unser Arge- Mitglied Jörg Laborenz hat die Sonderstempel, deren Einsatz im ZKD nachgewiesen werden konnte, erfasst und ist für die Meldung noch nicht gelisteter Sonderstempel sicherlich immer dankbar. Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass die Marke mit Sonderstempel schon im Jahr 2007 mit einem Attest (4357/07) geprüft worden ist. Der Vorschlag zur Aufnahme in den MICHEL Deutschland- Spezial wurde offenbar 2007 versäumt. Eine Aufnahme in den MICHEL Deutschland- Spezial wird jetzt beantragt und damit nachgeholt.

 

Im aktuellen MICHEL Deutschland- Spezial 2015 ist bei der MiNr. 19 I D in postfrischer Erhaltung ein „weißer Fleck“, was immer bedeutet: bisher unbekannt. Dieser weiße Fleck kann jetzt getilgt werden. Eine Prüfvorlage mit der Nummer 169150 konnte als echt und einwandfrei bestätigt werden. Aus der ZKD- Serie MiNr. 19 I A bis P fehlt jetzt nur noch der Nachweis einer postfrischen Marke mit dem Buchstaben „P“.

 

Abbildung der Neuentdeckung MiNr. 19 I D **
 

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